Donnerstag, 14. Juni 2012

Erwägungen über die Liebe


In der Hl. Schrift heißt es: "Die Liebe ist langmütig, geduldig, vermag nix Böses, die Liebe hört niemals auf." ()

Ich bin der Frage nachgegangen, warum es heute so selten die große bzw. wahre Liebe gibt? Zunächst gilt es wahre Liebe von Leidenschaft (im Sinne von sinnlicher Liebe) treffen. Wenn ein Seele von Gott getrennt ist, sprich nicht im Stand der heiligmachenden Gnade ist, ist diese automatisch von weniger Liebe geprägt. Mit Hilfe von Gottes Gnade und insbesondere durch den regelmäßigen Empfang der Hl. Sakramente wird unsere Seele von immer stärkerer Gottes- und Nächstenliebe entflammt. Je stärker wir den Nächsten lieben, desto größer ist auch unser Gottesliebe, sprich in der Nächstenliebe zeigt sich unsere Gottesliebe. Im Schluss zeigt sich darin, warum es die wahre/große Liebe in unserer Zeit so selten geben kann, denn bei einer gottfernen Seele basiert die "Liebe im Wesentlichen auf Leidenschaft - diese hat sozusagen kein festes/wahres Fundament, sodass man im eigentlichen Sinne hier nicht von Liebe, sondern vielmehr von Leidenschaft sprechen muss - ein Grund, warum so viele Ehen in die Brüche gehen.

D den sehnsüchtigen Empfang der Hl. Sakramente wird diese stets in unserem Herzen gemehrt. Interessante In den Kommuniongebeten des Hl. Thomas von Aquin (Schott, [S. 203]) heißt es:

"(...) Ich bitte Dich, laß diese hl. Kommunion mir nicht eine Schuld sein zur Bestrafung, sondern heilsame Fürbitte zur Verzeihung. Sie sei mir Reinigung von meinen Fehlern, Ertötung der bösen Lust und Leidenschaft, Mehrung der Liebe und Geduld, der Demut und des Gehorsams und aller Tugenden.(...)"

So sehen wir, dass durch jede Hl. bzw. geistige Kommunion, dir wir empfangen - verstärkt durch dieses Gebet - die böse Lust und Leidenschaft, sprich sinnliche Liebe,  verringert und gleichzeitig die wahre Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten in unserem Herzen gemehrt wird. Weiterhin kann die Liebe  zusätzlich zu jeder Hl. Kommunion dadurch vermehrt werden, dass wir einen Vollkommenen Ablaß gewinnen  (sofern die Bedingungen der Beichte, Kommunion und eines Gebetes nach der Meinung des Hl. Geistes vorliegen); in dessen Gebetstext es u.a. heißt: "Präge meinem Herzen lebendige Gefühle des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe ein (...)." (Schott, S. [205]).
Im Evangelim heißt es. "Vor allem aber habt die Liebe, sie ist das Band der Vollkommenheit"










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